Leben mit Wellensittichen

Im September 2009 begann bei meiner Frau und mir das Leben mit Wellensittichen. Käfighaltung fand ich als Naturfreund eigentlich nicht so toll aber es ergab sich die Gelegenheit zwei Wellensittiche zu übernehmen. Warum nicht dachten wir und stürzten uns in das Abenteuer. Schuschu und Caruso hiessen die Beiden.
Man muß sich bei der Sittich Haltung klar darüber sein das es kleine zerbrechliche Lebewesen und Seelen sind. Man kann nicht so ruppig wie mit Hund oder Katze, mit ihnen umgehen. Jeder einzelne Wellensittich ist ein eigener Charakter mit guten und schlechten Eigenschaften. Wie beim Mesnchen auch gibt es Eifersucht, Missgunst, Neid aber eben auch Zuneigung, Zärtlichkeit und ja Liebe zwischen Vögeln. Nicht zu vergessen Trauer, der Tod eines Partners oder der Partnerin ist für den betroffenen Vogel schlimmer als für den Halter obwohl uns jeder Verlust auch immer sehr traurig gemacht hat.

 

Welli Gallerie

Ich habe einfach mal unsortiert einige Fotos heraus gepickt. Eine Chronologie wie auf meiner alten Webseite kommt später.



 

Echte Freunde

Caruso war ein Prachtkerl vor dem Herrn. Majestetisch in graublau ein bedächtiger, schlauer kleiner Kerl. Nicht so ein Quirl wie seine gelber Mitvogel Schuschu, chinesisch "XsuXsu" , der eigentlch eine kleine Henne sein sollte sich aber als agiler und sehr lebendiger Hahn entpuppte. Als Lutino so heissen die gelben Wellensittiche hat er obwohl ja Hahn also Männchen keine blaue Nuss. Das wussten wir aber nicht wie soviel anderes...

Schnell war klar das zwei Wellis kein Schwarm sind und es handelt sich definitiv um Schwarmvögel. Dem Sittich genügt eigentlich auch sein Mitvogel, je mehr umso besser. Vor Ort waren zwei Wellis abzugeben also nix wie hin und schauen. Minikäfig auf der Fensterbank, Hund und Kleinkinder flitzen herum... die nehmen wir mit. So kamen dann Klara und Willi zu uns. Die Überraschung bei Schuschu und Caruso war groß. Caruso fand die Klara sehr interessant das wiederum gefiel dem Schuschu gar nicht, überhaupt passte Ihm das eigentlich nicht so recht. Den Willi wollte er nicht mal in die Voliere lassen. Dem widerum gefiel die neue Freiheit sehr gut. Schon waren es der Wellensittiche vier.

 

Mehr folgt demnächst